95% der Leute können nicht jedes dieser legendären Autos der 70er Jahre benennen! Kannst du's?

Von: Bambi Turner

Pontiac stellte 1967 seinen legendären Firebird vor, um dem allseits beliebten Ford Mustang Konkurrenz zu machen. Im Jahr 1970 führte das Unternehmen eine zweite Generation des Fahrzeugs ein, die alle Modellversionen, außer die Coupés, eliminierte. Diese zweite Generation wurde, bis zu einer weiteren großen Neukonzeptionierung Anfang der 80er Jahre, produziert.

Der sogenannte Mustang II basierte eigentlich auf dem Pinto-Fahrgestell. Er wurde von 1973 bis 1978 verkauft, das Auto zog mit dem Namen Mustang viele Käufer an, war aber wesentlich kleiner und sparsamer als das Original.

Der Buick Riviera war GMs erstes Unterfangen auf dem Markt der Luxusautos. Im Jahr 1971 stellte das Unternehmen seine dritte Generation der Reihe vor, die mit einem spitz zulaufendem "Boattail"-Heck ausgestattet war. Mit der Neugestaltung der vierten Generation 1974 kehrte GM dann aber zum konventionellen Stufenheck zurück.

Der AMC Gremlin war wirklich kompakt, wobei er zu einer Zeit sehr kraftstoffsparend war, als die Warteschlangen an der Tankstelle lang und die Ressourcen knapp waren. Das Fahrzeug besaß ein zweitüriges Design mit einer fast senkrechten Heckklappe. Für seinen Preis gab es auch überraschend viele Optionen, die man wählen konnte.

Der Merak, der von 1972 bis 1983 produziert wurde, verwendete eine Bora-Karosserie, war aber mit einen kleineren Motor ausgestattet. Dies ermöglichte es Maserati, eine schmale zweite Sitzreihe hinzuzufügen und dadurch ein breiteres Publikum anzusprechen.

Erstmals 1959 produziert, gab es in den 70er Jahren zwei verschiedene Generationen des Challengers. Frühe Modelle boten Cabriolet-Optionen, aber 1972 waren alle Challenger mit Hardtops ausgestattet. Ende der 70er Jahre kamen Modelle mit einer großen Anzahl von Optionen, um mit den Sportautos konkurrieren zu können.

Die Chevrolet Corvette ist seit mehreren Generationen für Fahrzeugbesitzer ein Kultobjekt. In den 70er Jahren war die dritte Generation der Corvettes erhältlich. Diese Generation war die erste, die einen abnehmbaren T-Top aufwies. Eine Edition zum 25-jährigen Jubiläum, die 1978 auf den Markt kam, hatte eine Heckscheibe aus Fastback-Glas.

Der einzigartig gestylte Plymouth Superbird war im Wesentlichen ein modifizierter Road Runner, der es von 0 auf 100 km/h in nur 5 Sekunden schaffen sollte. Er ist dank seines riesigen Heckflügels sofort erkennbar.

Buick's GSX ist ein klassischer 70er Jahre Muscle Car. Es wurde auf der Basis eines Skylark gebaut und für den Pontiac GTO entwickelt. Ursprünglich war er nur in Weiß oder Gelb mit tiefschwarzem Innenraum erhältlich, als er 1970 auf den Markt kam.

Der von 1971 bis 1987 produzierte Stutz Blackhawk aus amerikanischer Produktion war trotz des Namens nicht mit den berühmten Blackhawk-Autos der 20er Jahre verwandt. Der allererste Käufer vom Stutz Blackhawk war kein geringerer als Elvis, der 1970 mehr als 26.000 Dollar für das legendäre Auto zahlte.

Der Fiat X1, der von 1972 bis 1982 verkauft wurde, war ein Zweisitzer mit abnehmbarem Hardtop. Drei Generationen des Fahrzeugs wurden in den 70er Jahren in den USA eingeführt. Die nachfolgenden Generationen waren darauf ausgele, die immer strengeren Abgasnormen zu erfüllen.

Die BMW 02er Serie wurde von 1966 bis 1977 produziert und war einfach nur eine kürzere Version der Limousine der Neuen Klasse. Das erste Modell, der 1600-02, war damals der billigste und kleinste BMW auf dem Markt, während spätere Serienmodelle leistungsfähiger und zudem auch teurer waren.

Der Miura ist das wohl berühmteste Lamborghini-Modell aller Zeiten. Das von 1966 bis 1973 produzierte Fahrzeug ist nach einem berühmten Kampfstier aus Spanien benannt.

Um an den Erfolg des Miura anzuknüpfen, brachte Lamborghini 1974 den Countach auf den Markt und verfeinerte das Modell bis in die frühen 90er Jahre. Der Sportwagen ist vor allem für seine Keilform, seine klaren Linien und scharfen Winkel bekannt, und sein Name steht für einen Ausruf der Überraschung oder Bewunderung - so etwas wie: "Super!

Der Mazda Cosmo wurde 1967 eingeführt, als sich der Wettlauf ins All zuspitzte, was wohl auch seinen futuristischen Namen erklärt. Das Unternehmen produzierte die Cosmo Serie II bis 1975 und führte dann die CD-Serie ein, die zwar mehr Luxus bot, sich aber relativ schlecht verkaufen ließ.

Plymouths Barracuda basierte auf ein E-Fahrgestell - einer kürzeren, breiteren Version der alten B-Karosserie. Die dritte Generation wurde von 1970 bis 1974 produziert und beschränkte sich auf Coupés und Cabrios.

Datsun (jetzt Nissan) erschien 1958 auf dem US-Markt, aber das bekannteste 70er-Jahre Auto des Herstellers war wohl der Datsun 510. Als Teil der Bluebird-Reihe des Unternehmens war der 510 bis 1973 als zwei- oder viertüriges Modell erhältlich, sowie als Limousine oder Kombi.

Der Chevrolet Chevelle zählt zu den beliebtesten Mittelklassewagen der 70er Jahre. Die Chevelle wurde von 1968 bis 1972 produziert und ab 1973 grundlegend überholt, da sich das Unternehmen bemühte, die erhöhten Sicherheitsstandards in den USA einzuhalten.

Der Ferrari Boxer Berlinetta, hergestellt von 1973 bis 1984, wurde entwickelt, um Lamborghinis Miura und Countach die Stirn zu bieten. Das Unternehmen brachte 1971 den 365G74 auf den Markt und 1976 den B512, der nach seinem 5-Liter/12-Zylinder-Motor benannt wurde.

Ford USA produzierte den mittelgroßen zweitürigen Coupé- und Fünftürer Granada von 1975 bis 1982. Das Fahrzeug ersetzte den Ford Maverick, hatte aber das gleiche Fahrgestell wie das frühere Fahrzeug.

Wie der DeLorean, hatte auch der Bricklin Flügeltüren, aber sein Konstrukteur war ganz auf Sicherheit bedacht. Tatsächlich stand SV im Modellnamen für "Safety Vehicle". Leider wurden aber nicht mehr als 3.000 Einheiten des Autos verkauft, bevor die Produktion 1975 eingestellt wurde.

Der 1977 eingeführte britische Aston Martin V8 Vantage war in den USA aufgrund von Emissionsbeschränkungen nur schwer zu bekommen. Ein Jahrzehnt später wurde das Auto berühmt, als es 1987 in dem Film "James Bond 007 – Der Hauch des Todes" zu sehen war.

Entworfen von Lamborghini und gebaut von BMW, war der M1 ein Zweitürer im schnittigen Rennstil. Da das Unternehmen weniger als 500 Einheiten produzierte, gilt der M1 als selten und schwer zu bekommen.

Der Panera wurde 1971 eingeführt und war bei Lincoln Händlern erhältlich. Er war das wohl populärste Auto, das jemals von De Tomaso hergestellt wurde. Der Modellname bedeutet auf italienisch "Panther".

Der Lincoln Continental war ein Luxus-Coupé, das zwischen 1977 und 1979 verkauft wurde. Zum 75-jährigen Firmenjubiläum 1978 wurde eine luxuriöse Kronjuwelen-Jubiläums-Edition hergestellt.

Der Mercury Cougar war eines der seltenen Autos, das nach einer langen Pause wieder produziert wurde. Es wurde von 1967 bis 1997 verkauft, dann wieder von 1999 bis 2002. 1971 brachte Mercury ein Modell der zweiten Generation heraus, das leichter war als das Original und einen größeren, stilvolleren Kühlergrill hatte.

Erstaunlicherweise produziert Porsche seinen berühmten 911 seit 1963 bis zum heutigen Tage. Der 911 RS kam 1973 auf den Markt und galt als leichter und leistungsfähiger als seine Vorgängermodelle. Nach 1974 wurden alle 911er nicht mehr mit Metallstoßstangen geliefert, da man auf Aluminium umstieg.

Mercury produzierte den Capri von 1970 bis 1994. Die erste Generation der Serie umfasste 1974 den Capri II Fließheck, während die zweite Generation eher dem Ford Mustang ähnelte.

Das stilvolle dreitürige Fließheck-Coupé Citroën SM aus Frankreich wurde zwischen 1970 und 1975 produziert. Von den 12.000 produzierten Exemplaren wurden in Nordamerika nur 2.400 Stück verkauft und gilt unter modernen Autosammlern als relativ seltener Jahrgang.

Fans des Rallysports kennen sicherlich den Lancia Stratos, ein italienisches Auto, das in den 60er Jahren und darüber hinaus die Rennstrecken beherrschte. Das Unternehmen verkaufte auch eine kleine Anzahl an Stratos mit Straßenzulassung auf dem US-Markt, einschließlich des 1976er Stradale mit Keilform und 196 PS.

Von 1970 bis 1981 bot Pontiac ein spezielles Trans-Am-Paket seines standard Firebirds an. Der Trans Am war 1977 im Burt Reynolds Film "Ein ausgekochtes Schlitzohr" zu sehen und war zudem 1980 das offizielle Pace Car der Aufwärmphase beim Indianapolis 500 Rennen.

Vor der Zeit der SUV's, kannte man den Ford Bronco als Mehrzweckfahrzeug oder kurz MVP. Der 1966 eingeführte und in den 70er Jahren produzierte Bronco wurde entwickelt, um mit anderen sportlichen Fahrzeugen zu konkurrieren.

Der Lotus Esprit wurde beinahe Lotus Kiwi genannt, aber schließlich entschied man sich für Esprit, um die Tradition des Unternehmens beizubehalten, dass alle Modellnamen mit dem Buchstaben "E" beginnen sollen. Er wurde 1976 eingeführt und hatte ein schnittiges Keil-Design, allerdings verfügte das Fahrzeug in den USA über einen gedrosselten Motor, um die Abgasnormen einzuhalten.

Offiziell als Volkswagen Typ 1 bekannt, wurde der Käfer bereits 1938 das erste Mal verkauft. 1971 stellte VW zum ersten Mal zwei verschiedene Käfer-Modelle vor. Die neue Version war wesentlich größer als das Original und wurde in den USA unter dem Namen Super Beetle verkauft.

Der 1975 eingeführte Bobcat war Mercurys erster Kleinwagen. Er hatte ein Pinto-Fahrgestell, aber bot einen viel schickeren Kühlergrill und eine schönere Verkleidung. Der Bobcat wurde 1981 eingestellt und durch den Lynx ersetzt.

Der AMC Pacer war ein zweitüriger Kompaktwagen, der von 1975 bis 1979 produziert wurde. Es war bekannt für seinen breiten und dennoch kompakten Körper. Das in Amerika gebaute Auto begann als preisgünstige Option, wurde aber mit jeder verbesserten Version luxuriöser und teurer.

Der Cordoba kam im Jahr 1975 auf dem Markt und war derzeit der kleinste Chrysler. Das Unternehmen wollte, dass der Cordoba mit Buick und Oldsmobile konkurriert und machte ihn im Rahmen einer Überarbeitung in der zweiten Generation Anfang der 80er Jahre noch kleiner.

Ford verkaufte seinen dreitürigen Fiesta mit Fließheck in den USA zwischen 1978 und 1980. Das Fahrzeug musste im folgenden Jahr dem Ford Esprit weichen.

Mehr als 10.000 Mini Cooper Einheiten wurden in den 60er Jahren in die USA gebracht, obwohl das Auto schwierig zu importieren war, da die USA in den späten 60er und 70er Jahren die Sicherheitsstandards verschärften.

Jeep war das erste Unternehmen, das den Begriff "Sport-Utility Vehicle" (SUV) in gedruckter Form verwendete, und zwar während der 1974er Werbekampagne für den Cherokee SJ. Der sportliche Zweitürer basiert auf dem Jeep Wagoneer der 60er Jahre und wurde bis in die frühen 80er Jahre produziert.

Chrysler produzierte den Imperial erstmals bereits 1926, aber kreierte von 1955 bis 1975 unter dem gleichen Namen eine völlig andere Luxus-Baureihe, um Lincoln und Cadillac ein eigenes Modell entgegenzusetzen. Die vierte Generation des Imperial hatte eine flugzeugähnliche Karosserie, die als Fuselage (Rumpfwerk) bekannt ist. Die späteren Modelle waren kastenförmiger und konventioneller.

Cadillac stellte Anfang der 70er Jahre die siebte Generation seines Eldorado vor. Das neue Design war länger und breiter als frühere Versionen, mit überdimensionierten Kotflügeln und später einem Cabriodach. Der Eldorado diente 1973 als Pace Car in der Aufwärmphase des Indianapolis 500 Rennens.

In Großbritannien als Morris Marina verkauft, wurde er für US-Käufer in Austin Marina umbenannt, da Morris in den USA ein wenig bekannter Name war. Das Auto wurde in den 70er Jahren als Reaktion auf die gestiegenen Sicherheitsstandards in den USA im Laufe des Jahrzehnts umgestaltet.

Der 1975 auf dem Markt eingeführte Sevilla war für Cadillac ein eher kleines Auto, aber derzeit immer noch eine der teuersten Limousinen des Unternehmens.

Der Chevy Vega war ein amerikanischer Kompaktwagen, der Anfang der 70er Jahre eingeführt wurde. 1977 wurde die Produktion eingestellt, da er Probleme mit allem Möglichen hatte, von Rost bis hin zu Unzuverlässigkeit.

Nach dem erfolgreichen Typ 1, besser bekannt als Käfer, brachte VW den Typ 2 auf den Markt - einen Kleinbus der mittlerweile Kultstatus hat. Die zweite Generation des Busses wurde von 1967 bis 1979 verkauft und war wesentlich größer und schwerer als das Original.

Von 1962 bis 1969 war der Nova als Chevy II bekannt. 1969 wurde der Name in Nova geändert, und das Fahrzeug im Laufe des nächsten Jahrzehnts produziert. Ein längerer Radstand, der in den frühen 70er Jahren eingeführt wurde, führte dazu, dass der Kleinwagen Nova fast so groß war wie ein durchschnittliches Mittelklassefahrzeug.

Es wäre wohl schwer, ein kultigeres 70er-Jahre-Auto als den Camaro zu finden. Chevy verkaufte Modelle der 2. Generation von 1970 bis 1981, die größer und breiter als das Original waren, aber das Standard-F-Fahrgestell beibehielten.

Der Ford Pinto wurde 1971 eingeführt und war Fords erster Kompaktwagen in Nordamerika - es war der ideale Zeitpunkt, da wegen der Ölkrise die Kraftstoffpreise stiegen. 1978 startete das Unternehmen eine Rückrufaktion für mehr als eine Million Pintos, da Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Kraftstoffsystem bestanden.

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Die 70er Jahre revolutionierten die Automobilwelt, da die Ölkrise und die Verschärfung der Abgasnormen die Käufer zum Kauf von kleineren Fahrzeugen trieben. Nimm an unserem Quiz teil, um herauszufinden, ob du dich daran erinnerst, welche Autos in den 70er Jahren die Oberhand hatten!

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